Nun lassen Menschen sich ja sehr
ungern auf diese, sagen wir animalische, Ebene reduzieren. Ein
schlichtes: der Whisky ist ja superlecker, reicht auch nicht.
Nene, wir versuchen Dinge zu erklären, zu systematisiern,
wissenschaftlich zu analysieren. Ein Gespräch über
Whisky mit dem alleinigen Ausgang - lecker - ist doch recht
unbefriedigend. Und die Leute, die mit dem Whisky Geld verdienen
wollen, müssen schließlich auch wissen, warum sich der
eine Whisky gut verkauft und der andere nicht.
Ein Weg zum Glück sind die so genannten Aromadiagramme, bzw.
Nosing Wheels. Entweder liegt es an unseren Nasen, die doch
stärker unbewusst arbeiten als wir annehmen oder daran, dass
Whisky sich nur sehr ungern in irgendwelche Schubladen stecken
lässt. Jedenfalls gibt es recht viele verschiedene
Aromadiagramme.
Einen
kleinen Überblick finden Sie hier.
Mir gefiel das Aromadiagramm von Macallan am besten. Es ist
einfach, übersichtlich und gut verständlich. Leider
lassen sich viele Whisky nur schwer in deren Klassifikation
einfügen. Am umfänglichsten ist das Nosing Wheel vom
Whiskymagazin. Nach einer etwas intensiveren Beschäftigung
mit deren Ansatz habe ich mich entschlossen, diesen zumindest in
großen Teilen umzusetzen. Lassen Sie sich vor allem vom
Umfang des Diagramms nicht verschrecken, sondern lassen Sie sich
inspirieren. Es lohnt sich!
Wenn Sie genügend englisch lesen können, so kann ich
auch die Lektüre vom
Tasting-Course
empfehlen. Es ist ebenfalls recht umfänglich, dafür aber
auch sehr informativ.